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FHNW: neue Professorin für Analyse, Entwurf und Konstruktion

Publiziert 17. Februar 2022

Friederike Kluge, Architektin, Lehrende mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Diversität und Gründungsmitglied von Countdown 2030, verstärkt das Institut Architektur der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW ab März als Professorin für Analyse, Entwurf und Konstruktion.

Ab März wechselt Friederike Kluge von der Fachhochschule in Konstanz an die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Sie freut sich auf diese neue Herausforderung: «Mich interessiert die Frage, wie das Bauen in der Zukunft aussieht. Der Status quo kann langfristig nicht funktionieren. Meine Hoffnung und mein Ziel sind deshalb, in der Forschung und zusammen mit den Studierenden Lösungen zu finden, wie wir das Bauen in Zukunft gestalten können. Klimaneutrales und klimapositives Bauen müssen fokussiert angegangen werden, stets unter Beachtung von biologischer Diversität. So geht es beispielsweise im ersten Jahr darum, junge Menschen an das Fachgebiet Architektur heranzuführen, ihnen die Grundthemen zu vermitteln und dennoch Raum für Entwicklung und Kreativität zu lassen.»

Friederike Kluge studierte Architektur an der Universität Karlsruhe und sammelte an der Professur für Gebäudelehre und Entwerfen, Prof. Daniele Marques, und am Institut für Bildende Künste, Prof. Stephen Craig, erste Erfahrungen in der Lehre. Neben dem Architekturstudium absolvierte sie das fachübergreifende Begleitstudium «Angewandte Kulturwissenschaften».

Während ihrer fünfjährigen Arbeit bei Buchner Bründler Architekten in Basel konnte sie unter anderem am Schweizer Pavillon für die Expo in Schanghai 2010 arbeiten sowie als Projekt- und Bauleiterin am Wohnhaus «Bläsiring» in Basel.

Seit 2012 selbstständig, gründete sie Anfang 2014 zusammen mit Meik Rehrmann das Büro «Alma Maki» in Basel. Gemeinsam vertreten sie die Ansicht, dass Architektur dazugewinnt, wenn sie von der ersten Skizze bis zur Baufertigstellung einen ganzheitlichen Prozess darstellt und die architektonische Grundidee in den Details noch erkennbar ist. Um dies bestmöglich kontrollieren zu können, setzt das Büro die geplanten Projekte, wenn möglich, auch handwerklich um. Für diese Herangehensweise wurde «Alma Maki» 2018 mit dem ersten Preis des «Schweizer Foundation Award» ausgezeichnet.